Warum Grenzen keine Strafe sind – sondern echte Liebe


„Ich möchte doch nur, dass mein Hund sich wohlfühlt.“

Diesen Satz höre ich oft. Und er kommt von Menschen mit großem Herzen. Menschen, die ihren Hund nicht unterdrücken wollen - sondern lieben. Aber genau da beginnt oft das Missverständnis.

 

❤️ Liebe – ohne Richtung?

Viele Hundehalter:innen tun alles, damit es ihrem Vierbeiner gut geht:

 

• Sie geben ihm viel Freiheit

• Vermeiden Konflikte

• Ignorieren unerwünschtes Verhalten

•Lenken lieber ab, als klar zu sagen: „Stopp – das geht nicht.“

 

 

Das Problem: Freiheit ohne Führung erzeugt Unsicherheit.


Hunde brauchen Grenzen – wie Kinder auch

 

Grenzen sind nicht hart. Sie sind haltgebend.

Sie sagen deinem Hund:

 

„Ich bin für dich da. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich übernehme Verantwortung.“

 

In einem Alltag ohne klare Regeln muss der Hund ständig selbst Entscheidungen treffen:

 

„Muss ich die Nachbarn verbellen?“

 

„Darf ich an der Leine ziehen?“

 

„Wie soll ich mich in dieser Situation verhalten?“

 

Viele Hunde wirken souverän, sind aber innerlich überfordert.


Grenzen = Sicherheit

 

Echte Führung bedeutet:

 

• zu wissen, wann ein „Nein“ wichtig ist

 

• freundlich, aber bestimmt aufzutreten

 

• den Hund nicht mit seiner Unsicherheit allein zu lassen

 

• ihn durchs Leben zu begleiten, nicht ihn ständig alles selbst regeln zu lassen


💬 Eine Geschichte aus dem Alltag

 

Lena, eine liebe Teilnehmerin meiner Online-Hundeschule, meldete sich völlig verzweifelt bei mir:

 

„Wir sind eigentlich so ein tolles Team – warum macht er draußen ständig, was er will, und hört nicht auf mich?“

 

In unserem Austausch wurde schnell klar: Sie wollte zu sehr Freundin sein – und zu wenig Führerin.

Erst als sie begann, klare, faire Grenzen zu setzen, wurde ihr Hund ruhiger und begann, sich an ihr zu orientieren.

Weil er endlich wusste, woran er war.


Grenzen sind Liebe – nicht Kontrolle

 

Grenzen bedeuten:

• Ich sehe dich.

• Ich nehme dich ernst.

• Ich sorge für dich.

• Ich entscheide, was dir guttut - weil du das nicht immer selbst kannst.

 

Hunde, die liebevoll geführt werden, wirken:

• ausgeglichen

• ruhiger

• kooperativer

• freier (ja, freier – weil sie nicht mehr alles selbst kontrollieren müssen)


🤲 Was du mitnehmen kannst

 

• Grenzen sind keine Bestrafung, sondern Fürsorge.

 

• Dein Hund testet nicht deine Geduld - er testet deine Klarheit.

 

• Du darfst lieben und gleichzeitig leiten.

 

• Und manchmal ist das liebevollste Wort, das du sagen kannst: „Nein.“

 

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Denn du kannst der Mensch sein, der deinem Hund nicht nur Liebe - sondern auch Orientierung schenkt.